12. März 2026: Wirrwar

Als ich heute morgen aufwachte, war mein erster Gedanke, mir wie gewohnt einen Kaffe zu kochen und dazu eine Zigarette zu rauchen. Aber davon abgesehen, dass ich die Packung gestern weg geschmissen habe, fiel mir ein dass ich ja einen Deal mit Gott geschlossen habe. Und mal ehrlich, wer bricht schon einen Deal mit Gott höchst persönlich?
Es machte mich glücklich mich daran zu erinnern, an das schöne Gespräch mit Gott von letzter Nacht.
Auch jetzt, wo ich hier schreibe, spüre ich Gottes Lächeln, wie Gott mir zusieht, bei mir ist.

Das Schreiben war ja der die zweite Anweisung unserer Vereinbarung, also schreibe ich. Und ich merke wie glücklich mich das Schreiben macht. Ich könnte das tatsächlich den ganzen Tag lang machen, unaufhörlich. Die Gedanken, sie fliessen einfach, ich höre Musik und bin in meiner „Zone“. Um mich herum existiert dann einfach nichts mehr. Ein glückliches Lächeln ziert mein Gesicht.

Mein Morgen sah emotional allerdings etwas anders aus. Der Gedanke ein meine finanzielle Situation macht mir unglaublich Angst, es bringt mich zum weinen. Ich habe heute morgen ein wenig geweint, aber die meisten Tränen unterdrückt. Ich will meine kleine süsse Tochter nicht beschweren. Sie ist so voller Leichtigkeit.
Ich möchte ihr gegenüber authentisch sein und zeige ihr oft meine Gefühle, spreche mit ihr darüber.
Aber in den letzten Wochen und Monaten war es einfach viel und ich möchte ihr auch nicht das Gefühl geben, ich sei Depressiv. So fühlt es sich auch nicht an. Aber sie ist so unfassbar feinfühlig, emphathisch und bringt sich schnell in die Rolle, für meine Gefühle sorgen zu wollen. Ausserdem möchte ich sie vor meinen finanziellen Sorgen abschirmen. Das ist einfach zu viel Verantwortung für eine kleine 9 jährige Blume wie sie. Die Liebe meines Lebens. Meine Lebensbestimmung.


Sie hat natürlich trotzdem gespürt, dass mich innerlich etwas bedrückt. Also machte sie Taylor Swift Musik an. Taylor Swift hat in unserem Leben eine besondere Rolle eingenommen. Wir hören seit Jahren gemeinsam ihre Musik, singen mit und tanzen. Zu Hause, auf dem Roller, im Restaurant. Wann immer uns danach ist. Das verbindet uns sehr. Meine Blume und ich sind beide leidenschaftliche Tänzerinnen und Sängerinnen.
Sie begann heute morgen das Lied „The life of a Showgirl zu singen.“ Ich stimmte mit ein, wir machten das Lied an, volle Lautstärke und tanzten gemeinsam, grölten aus voller Lautstärke. Wundervoll!
All meine Traurigkeit war verflogen.

Ich überlegte noch am Morgen, ob ich nach dem ich meine Blume zur Schule gebracht hatte wieder nach Hause kommen sollte, um meinen Gefühlen Raum zu geben, weil ich weiss: Jede Träne, die unterdrückt wird, stellt sich hinten wieder an. Gleichzeitig weiss ich, dass ich ein so tief fühlender Mensch bin, dass es für mich auch wichtig ist, manchmal den Absprung nicht zu verpassen. Das heisst, ich kann dann auch mal ungewöhnlich lange im Fühlen verweilen, vor allem weil mir das Fühlen nichts ausmacht. Aber bei all dem Fühlen, bei all dem Heilen, dürfen wir eben auch das Lachen, Singen und Tanzen nicht vergessen.

Ich fragte Gott, ob er mir empfiehlt heute nochmal einen Tag lang zu Hause zu bleiben und nach Innen zu gehen, oder ob ich lieber wieder in meinen Social Club sollte, wo ich mich auch sehr wohl fühlte, aber eben mehr arbeiten würde, ins Gym oder in die Sauna gehen würde, evtl. Freunde und Bekannte treffen würde. Manchmal fällt es mir schwer Gott zu hören, wenn ich gerade in einer intensiven Gefühlswelle bin. Bzw. würde ich eher sagen es fällt mir schwerer Gott zuzuhören.
Aber das weiss Gott natürlich und wie Gott so ist, dachte ER SIE sich mal wieder „No worries, I got you girl!“ und schickte mir meine Tochter, die beschloss mich durch das Singen und Tanzen so aufzumuntern, dass ich Lust bekam raus zu gehen. Das war mein Zeichen. Gott spricht oft durch meine Tochter. Eine Zeit lang so intensiv, dass ich sie liebevoll und humorvoll „Mein Orakel“ nannte.

Gott ist auch sehr humorvoll. Ich lache sehr viel mit IHR IHM. Gott muntert mich oft auf. Gott ist voller Leichtigkeit, IHR SEIN Zustand ist stets stabil. Natürlich fühle ich manchmal SEIN IHR Mitgefühl, aber selbst in solchen Momenten ist Gott voller Leichtigkeit, weil ER SIE Weiss, dass alles gut ist, ich nicht in Gefahr bin und alles nur eine Illusion ist, eine Erfahrung, auf die meine Seele sich freut. Gott hat keine Angst, niemals. Nur Vertrauen und Freude am Leben, Erleben und am Zusehen, wie ich, wie du und jedes Lebewesen lebt und erlebt. In Ewigkeit. Was für eine schöne Vorstellung.

Ich vertraue Gott zu 100%. Deshalb rauche ich auch nicht. Deshalb sitze ich hier und schreibe. Anfangs dachte ich noch, „OK, worüber genau soll ich schreiben?“ Aber sobald ich anfange finde ich kein Ende. Es wirkt schon fast durcheinander, weil ich einfach alles aufschreibe was mir kommt, was durch mich kommt. Sind es meine Gedanken? Meine Gefühle? Gottes? Unsere kollektiven Gedanken? Energie? Energie ist Information. Ich weiss nicht genau von welcher Instanz aus diese Worte durch mich fliessen, es fühlt sich an wie eine Mischung. Manchmal ist es Gott, manchmal das Kollektiv, manchmal ich.

Ich möchte gerne über meine Gefühle schreiben, diesen Raum hier nutzen. Besonders meine aktuelle Angst vor der finanziellen Niederlage. Zu Studentenzeiten war ich schon mal in solch einen finanziellen Lage, hatte sogar Schulden, Angst vor dem Inkasso und dem Mann, der vor meiner Tür stehen würde. So extrem ist es gerade zwar nicht.
Aber diesmal fühlt es sich schlimmer an, weil ich eine Tochter habe. Sie hat in wenigen Wochen Geburtstag. Ich habe noch genau 860 Euro auf meinem Konto. Outch. Seit Wochen verkaufe ich den Launch meines Online Kurses, der bisher stets ausgebucht war, jahrelang. Und dieses Mal? Eine Anmeldung! Eine einzige! Ich habe noch 10 Tage Zeit den Kurs zu verkaufen, noch 10 Tage läuft mein Launch. Aber mit jedem Tag sinkt meine Motivation, meine Reichweite. Es scheint sich plötzlich niemand mehr für meine Arbeit zu interessieren und ich verstehe einfach nicht warum.
Wenn ich nicht mindestens noch 2 Anmeldungen rein bekomme, bin ich nächsten Monat pleite. Komplett!
Als Studentin hätte ich einen Model-Job, Hostessen-Job oder Promotion-Job angenommen, was meist mit Vereisen einherging und hätte mein Bankkonto zumindest kurzfristig mal wieder aufgefüllt. Oder wäre in die Schweiz oder in ein anderes Touristengebiet und hätte gekellnert. Zack, Problem gelöst.
Aber jetzt habe ich eine Tochter. Ich kann nicht verreisen. Ich sitze auf meiner kleinen Insel mit ihr.

Und die Scham überkommt mich! Ich werde dieses Jahr 40 Jahre alt und ich bin pleite. Wie konnte ich es überhaupt so weit kommen lassen? Ich habe in meinem Leben nicht schlecht verdient, ich war stets an finanziellen Quellen, sei es durch meine eigene Arbeit oder durch den Mann an meiner Seite.
Wieso habe ich mir nie etwas beiseite gelegt? Geld angelegt? Ich meine ich hatte schon Erspartes und auch Bitcoins. Aber das habe ich letztes Jahr alles aufgebraucht, als ich mir eine Arbeitspause gönnte. Damals hatte ich tatsächlich einen Nervenzusammenbruch, getriggert durch meinen Ex-Mann. Darüber möchte ich auch noch schreiben, denn zu 100% habe ich das auch noch nicht verarbeitet. Aber jetzt hat erst mal das finanzielle Thema Priorität.

Ich habe nie wirklich gelernt mit Geld umzugehen.
Damals, als ich Projektleiterin war in einer grossen Event- und Marketing Agentur in Deutschland und das grösste Internationale Mode-Event organisiert habe, habe ich wirklich sehr gut verdient. Aber ich habe auch alles direkt wieder ausgegeben. Designer-Mode, Reisen, ständiges Taxi Fahren, Restaurants und naja, you name it. Konsum. Sparen war für mich damals Zeitverschwendung. Das wollte ich machen, wenn ich älter war.

Ich muss ehrlich zugeben, es ist nicht so, dass ich es bereue. Ich hatte damals den Spass meines Lebens. Ich habe mein Leben immer geliebt und auch wenn ich weiss, wie sehr Konsum unserer Umwelt schadet und unser Ego füttert, so hatte würde ich mein Leben nochmal so leben. Ich habe es so ausgekostet. So viel Lebensenergie. Ich liebe mich und mein Leben. Auch wenn ich gerade durch so ein Tief gehe. Mir ist bewusst wie privilegiert ich bin, ich bin und war schon immer sehr dankbar für mein Leben.
Wenn ich also 20 Jahre in die Vergangenheit reisen könnte, würde ich wohl genauso leben. Ich würde nur tatsächlich bewusster konsumieren und mehr Geld beiseite legen. So viel Kleidung und Schuhe hat kein mensch gebraucht.
Spannend, während ich das Schreibe höre ich im Hintergrund immer noch „The Life of a Showgirl“ auf meinen Kopfhörern. Und so hat sich mein Leben auch angefühlt früher. Es war das Leben eines Show Girls. Auch wenn ich nicht auf der Bühne stand, so war mein Leben meine Bühne.

Meine Tochter hat mit ihrer Geburt eine neue Era in meinem Leben initiiert. Ich nahm plötzlich meine Seele wahr, die in ruhigen Momenten, in denen ich alleine war schon immer durchkam. Besonders in meiner Kindheit und Jugend, die teilweise wirklich schwer und schmerzvoll war. Meine 20-er hingegen waren unfassbar aufregend und fühlen sich rückblickend wie ein unfassbarer Adrenalin-Rausch an. Mit 30 wurde ich schwanger. Ein neuer Lebensabschnitt begann. Ich fühlte mich bereit dafür. Ich hatte genug von Parties, Glamour, Luxus-Jachten, Alkohol und dem ständigen Ego-Wettbewerb.
Ihr Vater war nicht bereit. Obwohl wir schon 5 Jahre lang zusammen waren und wir uns ein gutes finanzielles Back-Up aufgebaut haben, war er nicht bereit seinen Party-Lifestyle aufzugeben. Ich bestand drauf, er zog mit. Wir wurden Eltern.

Meine Reise nach Innen begann, eine so schmerzvolle und gleichzeitig schöne Reise. Es gab so viel Dunkelheit zu entdecken, in mir, auf dieser Welt. Und gleichzeitig so viel Schönheit, so viel Licht, so viel Potenzial, so viel Göttlichkeit. Der Beginn war extrem: Ich wurde vegan, trag nur noch ein-farbige T-Shirt’s aus Bio-Baumwolle und Shorts, verkaufe alle meine Designerkleider, Schuhe, Taschen, trug kein Make-Up mehr, benutzte keine Kosmetik mehr.
Vom Glamour Girl zur Öko-Tante (das ist natürlich überspitzt gesagt und ich bewerte weder das eine noch das andere.) Irgendwann merkte ich aber, dass ich mich damit auch nicht so ganz wohl fühlte. Ich konnte nicht über Nacht eine vollkommen gegenteilige Identität annehmen. Mit der Zeit pendelte ich mich irgendwo in der Mitte ein.
Ich zog mit meiner Tochter und ihrem Vater ans andere Ende der Welt. Weg vom Konsum, weg vom System und vor allem weit weg vom Schulsystem, was man wohl eher Gehirnwäsche-Gefängnis nennen sollte.

Besonders seit einem Jahr merke ich, wie ich eine Art Wiedergeburt durchlaufe. Es ist ein sehr Klischeebehaftetes Wort, aber genau danach fühlt es sich an. Ich streife meine alte Identität ab, wie eine Schlange die sich häutet. Dieses mal soll ich aber nicht über nach eine neue Identität annehmen, sondern wirklich alle alten Schichten schrittweise ablegen, sodass meine Seele in ihrem ganzen Licht erstrahlen kann. Aber wie lange soll diese Häutung ablaufen?

Meine beste Freundin ist Human Design Expertin und sagte letztes Jahr zu mir: „Eywa, du bist eine 6/2. Du bist in deiner Dachphase, du ziehst dich zurück um zu heilen, um die ersten 20 Jahre deines Lebens zu verarbeiten und dann als dein authentisches Ich zurück zu kommen. Dann gehst du als Vorbild auf dieser Welt voran. Diese Dachphase dauert noch an, bis du 50 bist.“
Macht alles Sinn, das fühle ich alles. Aber BIS ICH 50 BIN???? Also noch weitere 10 Jahre? 😱😱😱😱😱
Ich meine ich liebe innere Heilung, ich liebe Energiearbeit, Spiritualität. Aber noch weitere 10 Jahre in diesem instabilen Zustand, in dem das Leben mir meine inneren Themen wie Ohrfeigen täglich ins Gesicht klatscht? Come on! Puh, ich weiss ja nicht.
Ich wünsche mir gerade einfach nur Entspannung und Stabilität. Einfach morgens aufwachen, Geld auf meinem Konto haben, sehen, wie täglich mehr Geld drauf fliesst. Partner oder nicht ist mir mittlerweile egal. Aber einfach nur Routinen.

Wobei, jetzt wo ich darüber schreibe fällt mir auf:

Vor einigen Monaten war ich finanziell noch besser aufgestellt und hatte Routinen und Stabilität. Da habe ich mir einen Mann an meiner Seite geschickt. Also schickte mir Gott einen Mann nach dem anderen und ich habe gemerkt, single sein hat auch seine Vorteile.
Dann war mir mein stabiles Leben zu routiniert und zu einseitig und langweillig. Da habe ich mir mehr Abenteuer gewünscht. Gott schickte mir James.
Das war mir jetzt aber zu viel Abenteuer.

Wahrscheinlich ist genau das das Problem. Ich weiss irgendwie nicht so genau was ich will. Ich weiss, ich will nicht mehr so leben wie früher, so wie wir von der Gesellschaft konditioniert wurden. Ich will nicht mehr in diesem Kontrollsystem leben und schon gar nicht möchte ich, dass meine Tochter darin aufwächst.
Ich merke, dass ich mich von meinem alten Ich immer mehr verabschiede, dass dies aber auch kein einfacher Abschied ist. Denn das Ego meines alten Ich’s war schon ganz happy. Aber das war halt einfach nicht wirklich ich. Zumindest nicht zu 100%. Ich habe das getan, von dem mir beigebracht wurde, dass es mich liebenswert machen würde. Und jetzt darf ich lernen, dass ich, sowie auch alle anderen Menschen auch ohne all das liebenswert sind.
Und das fühlt sich viel tiefer an. Unabhängig vom Aussehen, Status, Kontostand, Auszeichnungen, Follower und so weiter.

Ich spüre meine Seele. Ich fühle sie immer stärker. Vor allem in Momenten, in dem ich all die Konditionierungen ablege.

Meine Seele ist wie ein Baum. Ich bin sehr stark mit der Natur verbunden, fühle mich sehr stark zu ihr hingezogen. Deswegen bin ich wohl auch intuitiv in den Dschungel gezogen. Ich spreche mit Bäumen, mit dem Wasser, mit Tieren. Und die Natur antwortet mir. Vor allem Bäume. Und die sagen ich bin eine von ihnen. Ich habe eine Pocahontas Seele. Schon als Kind war sie meine liebste Disney-Prinzessin. So oft habe ich den Gedanken, dass ich am liebsten zu einem Naturfolk in den Dschungel ziehen möchte, abgeschottet von der modernen Welt.
Aber ich weiss auch, dass das nicht mein Seelenweg ist. Ich soll hier dem Kollektiv beim Übergang von einem Zyklus zum anderen helfen.

Ich befinde mich im Übergang. Ich verabschiede mich von meinem alten Ich, ich häute mich. Aber diese Häutung geschieht halt nicht über Nacht und ich denke damit muss ich mich anfreunden.

Was weiss ich über mein authentisches Ich? Die Version, die ich in der Zukunft leben werde?

Ich weiss, dass ich die Verbindung zu unserer Erde fühle, die Verbindung zu Gott und die Verbindung zu allen anderen Seelen. Aber ich habe jetzt gerade keine klare Vision davon, wie ich das in Zukunft leben werde, ich mein Weg aussehen wird. Und das macht mir Angst. Es bedeutet nämlich, dass ich die Kontrolle über mein Leben loslassen muss. Und Kontrolle loszulassen fiel mir schon immer schwer. Aber ich denke ich bin so weit. Ich vertraue nun Gott und meinem höheren Selbst. Wenn ich meinen Weg gerade noch nicht ganz klar sehen kann, weil der Nebel meiner Vergangenheit, meiner alten Identität, meiner Konditionierungen noch meine Sicht vernebeln, dann muss ich Gott darauf vertrauen, dass SIE ER mich durch den Neben leitet, bis ich wieder klar sehen kann. Und ich bin an dem Punkt angekommen, an dem ich genug Vertrauen in Gott habe. Ich habe genug Erfahrungen gesammelt, in denen ich gesehen habe, zu was Gott fähig ist und wie Gott nur mein bestes im Sinn hat. Also lege ich mein Leben nun in SEINE IHRE Hand.

Was habe ich an diesem Punkt noch zu verlieren?!

Also schreibe ich. Anstatt zu arbeiten und all meine Energie da rein zu setzen jetzt irgendwie Geld zu verdienen. Wobei ich das die letzten Wochen gemacht habe. Ich habe wirklich all meine Energie in meine Arbeit gesteckt, alles mögliche ausprobiert, neues gelernt, mir erlaubt Fehler zu machen. Alle möglichen Strategien versucht. Aber es bringt alles nichts. Ich will nicht aufgeben, weil mir das falsch vorkommt. Ich weiss, dass wir nicht einfach das Handtusch schmeissen dürfen, wenn es mal eine Zeit lang nicht so gut läuft. Das werde ich auch nicht. Ich mache weiter, ich probiere weiterhin verschiedene Strategien aus. Ausserdem denke ich, dass mein Business sich mit meiner Häutung und meiner Transformation zwar auch verändern wird, aber das was ich mir in den letzten Jahren aufgebaut habe auch nicht ganz umsonst war. Ich werde weiterhin als Energieheilerin arbeiten und auch weiterhin in meiner Branche arbeiten. Der Weg wird sich mir schon zeigen. Ich muss nur vertrauen und dran bleiben.

Jetzt investiere ich eben noch etwa 1-2 Stunden am tag ins Schreiben. Es tut mir gut, ich geniesse es. Aber es bringt mir kein Geld ein und die Angst in mir sagt mir, ich müsste jede freie Minute ins Gels verdienen setzen. Alles andere sei Zeitverschwendung.

Liebe Angst, ich habe halt die Anweisung von Gott bekommen. Ich kann nicht Nein zu Gott sagen. Wir haben einen Deal.
Wahrscheinlich hilft das Schreiben mir meinen Weg zu erkennen. Meine Gedanken zu klären, zu sortieren.
Es tut mir leid liebe Angst, dieses Mal kann ich leider nicht auf dich hören.

Ich bin gespannt, wann alles beginnt einen Sinn zu ergeben.
Jetzt darf ich erst mal los fahren und meine wundervolle Tochter von ihrer „Schule“ abholen (die nicht wirklich eine Schule ist, zumindest nicht so, wie wir sie heutzutage kennen. Es ist kein Gefängnis.) Und dann gehen wir Lebensmittel einkaufen.

Vielleicht komme ich nachher nochmal zum Schreiben. Das Schreiben scheint so konfus und ich möchte gerne noch ein Gespräch mit Gott zum Thema Geld führen, damit ich noch besser verstehe , warum ich in dieser Situation bin, was ich daraus lernen kann und wie ich da wieder raus komme.

Während ich das schreibe, fängt Gott mir schon an zu antworten. Ich sag ja SIE ER antwortet, noch bevor ich die Frage gestellt habe. Na vielleicht werden wir das Gespräch ja gleich auf dem Roller haben.

Gott sagt schon mal es ist gut, dass ich alles so aufschreibe, wie es kommt, auch wenn es wirr und durcheinander wirkt. Denn so kommt das ganze Wirrwar aus mir heraus, was meine Sicht blockiert, denn in mir herrscht genau dieses Wirrwar und blockiert mich in meiner Klarheit, die ich mir gerade so sehr wünsche. Es wird wohl noch ein bisschen Wirwarr raus geschrieben werden müssen, bevor es strukturierter und klarer wird. Naja, ich mache einfach. Ich habe keine Ahnung wieso und wozu, aber ich mache einfach. Ich vertraue.

Enttäusch mich nicht, Gott! 😉

„Habe ich das je getan, meine Liebe?“ antwortet Gott.