13.03.2026: Der Anfang vom Ende

Ein Monat ist vergangen. Und wieder ist heute ein schwerer und gleichzeitig so friedvoller Tag.
Wieder ein Tag an dem ich mich von James verabschieden muss. Ich schätze ich sollte dringend das Loslassen lernen, denn das ist eine der grössten Lektionen, die immer wieder auftaucht mit ihm.
Und ich merke wie es immer leichter wird. Natürloch auch immer schwerer, weil die Gefühle tiefer werden, sich tiefer verankern.
Die letzten Wochen waren so ruhig mit ihm, sehr gemütlich, schon fast sicher. Nach einem aufregenden Start mit einer gemeinsamen, zweisamen Plant Medicine Journey, mit der alles wieder begann, passierte etwas, was James sehr schön zum Ausdruck gebracht hat: Wir trafen eine Entscheidung. Die Entscheidung füreinander da zu sein. Auf die Bedürfnisse des anderen Acht zu geben, Stablilität rein zu bringen. Ruge rein zu bringen. Keine Anspannung, kein Ziehen, kein Drücken. Gleichzeitig dem Fluss des Lebens zu vertrauen und einfach zu sehen, wo uns das alles hintreibt. Da ich bereits, wir beide, durch jeweils seinen eigenen Loslassprozess gegangen sind, hielten wir weniger an einem Konstrukt oder Erwartungen fest, dafür mehr an dem gegenwärtigen Moment. Doch es war kein Gefühl der Affäre. Es war einfach ein füreinander Dasein, für sich selbst dasein, für sein eigenes Leben und sein Umfeld da sein. Es hat sich tatsächlich mehr denn je nach Beziehung angefühlt.
Und das hat sich unglaublich stimmig und befriedigend angefühlt.

Ich frage mich oft, wie es sich anfühlen würde, im Alltag wirklich als Paar zu funktionieren. Ich denke es wäre unglaublich schön, weil wir, wie er auch sagt, beide stark mit der Quelle verbunden sind, wissen, wir das andere braucht und unsere maskuline und feminine Energie nicht nur gut balancieren, sondern sie beide so bewusst nutzen, dass sie als Stärke in die Beziehung einfliesst. Ausserdem können wir über alles sehr gut sprechen. Eigentlich alles die perfekten Voraussetzungen.
Ich denke wir sehen auch beide gleichermasen die Wachstumspotentiale in einander. Aber nicht als Mangel, sondern eben eher als Möglichkeit noch bestimmte Themen zu heilen, loszulassen.
Ich spüre, wie ich da manchmal zu sehr daran festhalte seine Unsicherheiten zu sehen, jedoch denke ich das ist eher eine Selbstschutzfunktion in mir, die mir helfen soll ihn loszulassen.

Ich erkenne aussderm immer mehr, dass ich nicht die Frau seines Lebens sein soll und er auch nicht der Mann meines Lebens. Ich war, wie es mein Bruder so schön über sie sagte: Eine sehr besondere und wichtige Frau in meinem Leben, die mich aus einer Eher herausgeholt hat, aus der ich definitiv raus musste. Doch es musste erst sie kommen, um die Messlatte so hoch zu setzen darin mir zu zeigen, wie ich behandelt und geliebt werden möchte, damit ich diesen sehr schweren Schritt gehen konnte.
Und ich denke dafür war ich für James da.
Auch wenn Lina das nicht erkennt, ist es auch für sie mit Sicherheit das beste gwesen. Ich verstehe absolut, dass sie das nicht sehen kann derzeit und es tut mir absolut von Herzen für sie leid, dass sie diese Wachstumsmöglichkeit auf eine so schmerzvolle Art und Weise bekommen hat. Ich denke es war und ist eine unfassbar schmerzvolle Lektion des Loslassen’s. Nicht für jemand anderen. Sondern für sich selbst.
Über sich selbst hinaus zu wachsen. Sich selbst zu entdecken. Es ist für mich einfach immer noch unfassbar daran zu denken, was in den letzten 6 Monaten geschehen ist. Ein unglaublich starker Wendepunkt in meinem Leben. Das hatte 2026 also für mich im Ärmel.

Ich hätte schon früher mehr mit meinen Tarot-Karten arbeiten müssen. Jetzt verwende ich sie fast täglich. Wir sind sehr fein aufeinander abgestimmt.
Sie sagen die Energie unglaublich prätzise voraus.
SIe sagen für mich sehr positives aus und das fühlt sich gerade auch so an. Auch wenn es ein Loslassen ist. Ich wünsche mir natürlich auch gerade ein wenig mehr Ruhe und Frieden in meinem Leben. Lina ist in den letzten Wochen sehr auf die Barickaden gegangen und hat in der Öffentlichkeit nach mir geschossen.
Ausserdem sind wir uns zum ersten Mal begegnet.
Das war ein sehr wichtiger Moment.
Es wra ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte.
Ich dachte ich werde sehr unruhig und nervös und zittrig sein. Doch das Gegenteil war der Fall. Ich war ruhig, schaute ihr in die Augen und empfand nur Empathie, Mitgefühl und Liebe. Es gab einen Anteil in mir, den ich deutlich gespürt habe, der am liebsten zu ihr rübergegangen wäre und sie umarmt hätte.
Es ist schon schade, dass dies nie wieder passieren wird. Ich brauche nicht unbedingt dies Freundschaft von führe und dass sie mir alles vergibt, aber ich würde sie gerne nochmal in den Arm nehmen, und ihr sagen, wie es mir wirklich aus tiefstem Herzen, dass sie so viel Schmerz empfunden hat und ich Teil dieses Schmerzes in ihr getriggert habe. Ich empfinde wirklich Liebe für sie. Das mag für viele Menschen nicht zu ihrer Vorstellung passen. Aber das ist ok. Es stärt mich gar nicht, dass sie mir gegenüber Wut empfinden. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, weil ich selbst wahrscheinlich sehr ähnlich empfinden würde, hätte ihr das eine andere Freundin angetan. Und mir hätte die Erfahrung gefehlt, die ich selbst in dieser Situation nun gemacht habe um verstehen zu können, was auf der anderen Seite abgelaufen ist. Und dass dort nicht Gleichgültigkeit geherrscht hat, sondern auch sehr viel Schmerz, Leid, Schuldgefühle. Es war dieser Person nie egal, dass sie dir wehgetan hat. Aber die Liebe, dieses unglaubliche Gefühl der Liebe und Verbundenheit hat in diesem Moment einfach gesiegt. Und das nicht von heute auf morgen. Man kann sich nicht vorstellen, welche inneren Konflike in dieser Person auftauchen und sie vielleicht wirklich lange versucht diese Grenzen zu halten, doch es nicht ganz schafft von diesem Menschen loszukommen, weil bereits offen über die Gefühle füreinander gesprochen wird, während jeder noch durch seine eigenen Prozesse gegangen wird. Während jeder der beiden versucht einzusortieren, was hier gerade warum passiert und wie man damit umgeht. Sie wissen sie dürfen nicht, aber sie wissen beide, es ist da. Es ist passiert, ohne dass einer von beiden es forsiert hat. Es ist Liebe entstanden. Eine starke Anziehung. Auch eine starke körperliche, die man anfangs noch gut unter Kontrolle hält. Dich selsbt da ist es schon zu spät. Denn selbst wenn jetzt nichts passiert, was dann? Sich versuchen aus dem Weg zu gehen? Lina davon erzählen, obwohl noch gar nichts passiert wäre? Das wäre nicht klug. Wegen eines Gefühls, das entstanden ist eine Familie zerstören? Vielleicht wäre es aber doch das richtige gewesen.
Und all das passierte einerseits irgendwie extrem langsam und lange unbemerkt, bzw. eher unterdrückt von beiden Seiten. Ein Gefühl von das darf nicht und deshalb wird es gar nicht erst angeschaut. Wenn ich es nicht anschaue, ist es auch nicht da. Aber es war da. Und es ist stärker geworden. Und mittlerweile so stark, dass daraus echte, tiefe Liebe wurde.

Es fühlt sich heute mehr als je zuvor nach Ende an. Und es fühlt sich weniger schmerzvoll als je zuvor an.
James ist ein Teil meines Antriebs hier zu schreiben. Er sagte immer, er würde am liebsten einen Blog von mir haben, wenn wir keinen Kontakt mehr haben, damit er weiss, wie es mir geht und was ich derzeit durchlebe, fühle, denke. Er weiss nichts von diesem Blog.
Wer weiss, vielleicht wird er es eines Tages lesen wollen. Vielleicht wird es in ihm zu dem Zeitpunkt bereits einfach nur noch schöne Erinnerungen wecken an eine alte, sehr schöne und besondere Liebe.

James war der Antrieb für so unfassbar vieles in meinem Leben. Loslassen ist auf jeden Fall eines der grossen Lektionen. Eine Liebe loslassen, in der tief in mir und auch tief in ihm ein Kern spürt, dass wir nicht die Liebe unseres Lebens werden sollten, aber eine sehr starke Verbindung in unserem Leben haben sollen. Und einen unfassbaren Impact auf beiden Seiten. Zwei Planeten, die aufeinander geprallt sind. Es gab eine rießen Explosion, die einen starken auf das gesamte Umfeld hatte, aber vor allem auf die zwei Planeten selbst. Sie verweilten noch eine Zeit lang in einer Umlaufbahn, entfernten sich dann aber langsam voneinander. Doch sie haben sich für den Rest ihrer Existenz sehr stark geformt und beeinflusst.
Eine Spur hinterlassen. Energie ausgetauscht. Eine neue Realität kreiert. Für immer miteinander verbunden.

Ich weiss wirklich nicht, ob ich jemals so unglaublich schöne, intensive Liebe innerhalb von 6 Monaten erleben durfte. Es war unfassbar wunderschön. Und gleichzeitig zum Ende hin tief und erweckend. Beide Seelen sind so stark mit der Quelle verbunden, dass sie nicht nur beide genau erkennen, wo der Weg hinführt. Sie spiegeln ihn sich auch gegenseitig liebevoll, respektvoll. Mit sich und miteinander im Einklang.
Sich einen Kuss geben und verabschieden. Dankend für das schöne, impactfulle Erlebnis. Für die learnings, teachings, movements im Leben.

Was ich über femininine Energie von ihm gelernt habe – wow! Das habe ich gebraucht. Einen Mann in seiner gesunden Männlichkeit. Der Halt geben kann. Liebe geben kann. Führung geben kann. Versteht. Fühlt. Sieht. Hört. Wow. Dieser Mann weiss, wo er kang geht im Leben. Er wird ein gutes Leben haben und die Frau an seiner Seite, wenn sie ihn genauso sieht, versteht und ihm so begegnen kann, wird es unfassbar gut an seiner Seit haben. Das steht fest.

Woran ich auch immernoch auch oft denke ist die Tatsache, dass Lina James es wahrscheinlich verziehen hätte, wenn es eine andere Frau wäre, mit der sie betrogen hätte. Selbst wenn es eine Frau gewesen hätte, die ebenfalls James dazu bewegt hätte Lina zu verlassen, wäre sie vielleicht weniger bereit die Beziehung aufzugeben. Es war für sie notwendig, dass es so passiert, dass sie sich stärker weigern würde ihm das zu verzeihen. Ich sehe in welchem Zustand sie sich befindet und es tut mir sehr sehr leid, weil ich weiss, wie schmerzvoll dieser Zustand ist. Ich habe ihn mehrmals erlebt. Mit dem einen Mann, dessen Fake-Name mir hier in dieser Geschichte nicht mehr einfällt.

Diese ganze Geschichte wird mich noch sehr lange beschäftigen. Spannend sind die Tarot-Karten die ich zu all dem ziehe. Die Entwicklung die jeder von uns in den nächsten 6 Monaten durchmacht sieht gut für alle aus. Lina kommt in ihre Löwininnen-Energie, James wird einen Verlust durchfühlen dürfen, ich werde mich sehr stark auf mich selbst konzentrieren und dabei aufblühen. Es mag auf den ersten Blick für James nicht gut aussehen, aber ich glaube nicht, dass dies so ist.
James ist jemand, der stark fühlen kann und gleichzeitig seine Gefühle gut halten und begleiten kann. Aber klar, auch für ihn können Gefühle schmerzvoll sein. Ich denke das gehört nun mal für uns alle dazu. Die Kunst ist es nicht vor diesen starken Gefühlen zu fliehen. Es ist der Wahnsinn daran zurückzudenken wie ich mit Scham und Schuld konfrontiert wurde. Und mit Wahrheit. Ich bin sehr dankbar dafür. Energien, die ich anschauen und friedvoll gehen lassen durfte und darf.

Ich bin ein Mensch. Ein liebender Mensch. Ein Mensch, der noch immer sehr viel über Liebe lernen darf.

Schreiben. Schreiben ist für mich das heilsamste, was ich bisher getan habe. Allerdings schreibe ich lieber mit der Hand. Vor allem an Tagen, an denen ich sowieso schon lange am PC saß. Mit meinem schönen Füller in der Hand.

NOch tut es weh darüber nachzudenken, dass er nicht mein Mann sein sollte. Auch wenn es in mir schon bewusst fühlbar ist. Es war nicht von Anfang an fühlbar, aber hat schlich sich schnell ein. Ich denke bei uns

James war viel mehr als all das. Vielmehr als nur ein Abenteuer, ein Blumenstrauss. Er war aber all die Schönheit, die auch diese Dinge mit sich bringen.

Ich habe sehr lange nicht mehr so viel mit einem Menschen gelacht, wie mit ihm. Er hat so viele Dinge mitgebracht, die ich mir wünsche von einem Mann. Vor allem aber ein sehr offenes Herz. Natürlich auch mit seinen eigenen Wehwehchen, aber die haben wir ja sowieso alle. Er hat auf jeden Fall sehr sehr viele meiner Wunden auf eine so unglaublich liebevolle Art und Weise geheilt. Er hat mir den schönsten, aurichtigsten, liebevollsten, wertschätzendsten Spiegel vorgehalten, den ich mir nur hätte wünschen können.

Vorgestern, an einem der wohl schönsten Tage mit einem Mann in meinem ganzen Leben, bat ich ihn mich in drei Worten zu beschreiben. Die ersten 3 Worte, die ihm hochkamen waren Sanftheit, ausdrucksvoll und inspirierend. Auch das war wieder sehr heilsam für mich. Denn ich liebe es meine Sanftheit zu zeigen. Das ist denke ich nichts, was ich jetzt erst erst entwickelt habe. Aber ich hatte lange Zeit nicht mehr den Raum um sie so zu zeigen. Das tut mir sehr gut. Diese Seite möchte ich weiterhin in mir fühlen. Es fühlt sich sehr spiegelnd an zu hören, dass er mich als ausdrucksvoll wahrnimmt. Denn das zeigt, dass ich mit meinen Leidenschaften auf dem richtigen Weg bin. Und inspirierend ist etwas, dass ich für einen Mann sein möchte. Er trägt unsere äussere Welt, ich trage unsere innere Welt.