22. April 2026: Die Anweisung

Ich bin in einer echt miesen Lage. Ich habe noch 326 Euro auf meinem Konto. Das war’s. Keine Ersparnisse, nichts. Als Mutter.
Der Vater meiner Tochter macht es nicht einfacher, wann immer wir über Geld sprechen, beschämt er mich und sagt ganz klar, dass er nicht bereit ist mir auszuhelfen.

Ich habe mich in den letzten Tagen und Wochen voll und ganz auf meine Arbeit konzentriert. Und so sparsam gelebt wie wohl noch nie zuvor in meinem ganzen Leben. Aber nichts. Einfach kein Umsatz.
Sowas hatte ich noch nie. Ich weiss einfach nicht, was los ist.

Ich bin verzweifelt. Also habe ich meinen verstorbenen Vater um Führung gebeten. Er hat mir schon oft in verzweifelten Situationen Führung gegeben, Halt gegeben, Heilung gegeben, Hilfe geschickt. Ich bat ihn mir ein klares Signal zu geben, keine innere Stimme, ein Zeichen im Aussen, was ich tun soll.
2 Minuten später sehe ich ein Video auf Instagram, dass einen Mann zeigt, der auf einen Obdachlosen zugeht und ihm sagt, dass er die Möglichkeit hat ihm zu helfen, ihn von der Strasse zu holen. Der Obdachlose erzählt, dass er seit einem Jahr auf der Strasse lebt und auch drogenabhängig ist.
Der helfende Mann fragt den Obdachlosen, ob er bereit wäre Hilfe zu bekommen, um von der Strasse weg zu kommen. Daraufhin steht der Obdachlose auf, sagt er habe noch ein Päckchen Drogen bei sich, sagt er würde sofort mit den Drogen aufhören, wenn ihm jemand aus seiner miesen Lage hilft, holt die Drogen raus und leert sie vor ihm aus.

In dem Moment erinnere ich mich. Vor einigen Wochen habe ich Gott bereits um Führung gebeten. Seine Antwort war: Hör auf zu rauchen und schreibe jeden Tag mindestens eine Stunde lang. Ich habe es nicht getan. Zum einen war ich schon wieder mit James beschäftigt, zum anderen sehe ich ehrlich gesagt nicht den Zusammenhang, wie mich das Aufhören des Rauchens und das tägliche Schreiben in einen Blog, mit dem ich kein Geld verdiene, mal ganz davon abgesehen, dass diese Zeilen sowieso niemand liest, mir dabei helfen soll, finanziell wieder Stabilität zu gewinnen. Ich fragte also: Soll das wirklich die Botschaft sein?
Um sicher zu gehen, hole ich meine Tarotkarten und bitte meinen Vater, mir mit einer Tarotkarte zu bestätigen, ob dies seine Botschaft war.
Ich ziehe die 7 der Stäbe. Ich glaube es hätte keine Karte im ganzen Tarot gegeben, die diese Aussage hätte bestätigen können. Durchhalten. Mut. Standhaftigkeit. Disziplin. Es zahlt sich aus.

Also tue ich das jetzt. Zumindest gebe ich mir die grösste Mühe. Ich will ehrlich sein, es ist schwer.
Die Angst vor dem vollständigen Bankrot durchflutet meinen ganzen Körper. Und die Angst, dass ich durch die Angst auf einer niedrigen Frequenz stecke und somit erst Recht keine neuen Kunden in mein Leben ziehe, kommt noch hinzu.
Aber ich will es. Was bleibt mir anderes übrig? Wer sollte besser wissen, was das beste für mich ist, als die geistige Welt? Ich vertraue Gott, ich vertraue meinen Geistführern. Das tue ich wirklich.
Mir selbst vertraue ich nur noch nicht so ganz. Ich habe schon so oft versucht mit dem Rauchen aufzuhören und immer wieder angefangen.
Aber ich spüre es schon länger.
Eigentlich ist es keine grosse Sache. Ich denke nur, dass das meine finanzielle Situation nicht wirklich verändern wird. Es wird nur meine Angst nicht mehr betäuben. Und das Schreiben? Ja, ich geniesse es zu schreiben. Aber es hilft mir eben auch nicht mit meiner finanziellen Situation.
Nun ja, es ist immerhin besser als rauchend auf dem Sofa auf der Terrasse zu liegen und mir Reels auf Instagram anzuschauen.

Kaum habe ich die Zigaretten weg geworfen und mich ans Schreiben gesetzt, bekomme ich eine Nachricht von dem Vater meiner Tochter, der das Bankkonto, dass wir für die Ausgaben unserer gemeinsamen Tochter eingerichtet haben und wo wir beide jeden Monat zu 50% die gleiche Summe einzahlen, um ihre Ausgaben zu decken, kontrolliert und fragt mich, was eine bestimmte Abbuchung ist.
Ich erkläre ihm, dass dies der Supermarkt ist, bei dem ich Lebensmittel einkaufe für mich und meine Tochter. Es ist abgemacht, dass ich unsere Lebensmittel von diesem gemeinsamen Konto finanzieren darf, als Ausgleich für die 100% Care-Arbeit, die ich seit 9 Jahren leiste, da sie zu 100% bei mir wohnt. Nun antwortet er mir: Nein, den Supermarkt kenne ich. Der heisst anders. Dass hier sieht für mich nach Spa oder Gym aus.
Ich schicke ihm Screenshots um zu beweisen, dass es der Supermarkt ist. Keine Antwort.

Dieser Mann erzeugt eine unfassbare Wut in mir. So gerne würde ich jetzt eine Rauchen, um diese Wut nicht so stark zu fühlen.
Letzte Nacht habe ich von ihm geträumt. Ich bin nicht mehr sicher, ob ich hier schon einen Pseudo-Namen für ihn verwendet habe, ich nenne ihn jetzt einfach mal Luzifer. Was besseres ist mir gerade auf Grund meiner Wut ihm gegenüber nicht eingefallen.
Eigentlich ist er kein von Grund auf böser Mensch. Er hat mich sehr viel in meinem Leben sehr gut behandelt. Aber eben auch sehr oft schon abgrund schlecht. Und seit einem Jahr behandelt er mich wie Abschaum. Warum seit einem Jahr? Weil wir da eine Auseinandersetzung hatten. Unsere Tochter hatte eine Aufführung in der Schule an ihrem letzten Schultag des Schuljahres. Für sie ist dies einer der wichtigsten Tage des Jahres, auf den sie sich wochenlang intensiv vorbereitet und freut. Ihr einziger Wunsch: Dass Mama und Papa anwesend sind. Doch Papa war nicht anwesend. Papa war, wie schon so oft im Leben, am Abend zuvor auf einer Party und hat sich in den Abgrund gesoffen. Sein Alkoholproblem war schon immer die Hauptursache für alle unsere Probleme in der Beziehung.
Er kam eine Stunde nach der Auffuhrung zur Schule, mit einer riesigen Fahne, glasigen Augen, immernoch betrunken. In seinem betrunkenen Zustand begann er mich vor allen Eltern und Lehrern anzuschreiben und meine Tochter ziu beschämen. Wir sollen mal alle nicht so ein Drama machen. Meine Tochter weinte während der Aufführung auf der Bühne, ich hielt it aller Kraft meine Tränen zurück während alle Eltern mich besorgt fragten, warum meine Tochter weinte.
Doch seiner Ansicht nach übertrieben wir mit unseren Emotionen. Zu meiner Tochter sagte er lauthals, sie solle mal mehr sein wie ihre Freundin, die ja immer so süss sei und sich nie beschwert, dass ihre Eltern auf keiner Schulveranstaltung je da waren. Meine Tochter lief weinen davon, ich konnte meine Tränen nun auch nicht mehr zurück halten.
Es war eine Sache, dass er mich immer wieder so verletzte in meinem Leben. Tagelang auf Partys verschwinden, während ich ihn suchte aus Angst er sei nicht mehr am Leben, während er tagelang sein Handy ausschaltete, mit anderen Frauen schlief und sich die Birne zudröhnte. (Bis heute schäme ich mich dafür, dass ich ihn nicht verliess.)
Doch zu sehen, wie er nun das selbe mit meiner Tochter tat, brachte für mich das Fass zum Überlaufen.
Meine Tochter fragte mich weinend, wieso Papa zu ihr sagte, ihm sei die Aufführung nicht so wichtig. Wieso er sie dann so doll umarmte (alkoholisiert), dass sie keine Luft mehr bekam und nun ihre Brust weh tat.
Sie wollte ihn danach tagelang nicht mehr sehen. Ich auch nicht.

Irgendwann bemühte ich mich wieder Harmonie einkehren zu lassen. Schliesslich ist mir das Wichtigste, dass meine Tochter eine stabile Familie hat und die Voraussetzung dafür ist, dass ihre Mama und ihr Papa sich wenigstens freundlich begegnen können.
Nun, nicht für ihn. Er schiesst in jeder Gelegeneit auf mich, beschämt mich, dass es mir derzeit finanziell nicht gut geht und erzählt mir immer wieder, dass er mich einige Jahre lang, als ich schwanger war bzw. die ersten 3 Lebensjahre meiner Tochter, mich vollständig finanziert hat. Dass ich damals die jenige war die ihn motiviert hat sich selbständig zu machen, sein ganzes Team eingestellt und geleitet hat, die gesamte Struktur und Buchhaltung aufgestellt habe und er ohne meine Hilfe damals gar nicht erst zu diesem Einkommen gekommen wäre, sieht er nicht.

Und da ist sie wieder, die Wunde, die er in mir triggert. Die Wunde, die ich letztes Jahr in meinem Rückzug so stark versucht habe zu heilen:
Ungerechtigkeit. Gesehen werden.
Er sieht mich nicht. Nicht einen einzigen Vorteil, dem ich ihm in den 12 Jahren unsere Beziehung gebracht habe. Dass ich unser Kind auf die Welt gebracht habe und es mit so viel Hingabe grossziehe. Ihr Lesen, Schreiben, Fahrradfahren, reden, Empathie, Problemlösung und einfach alles beigebracht habe.
Dass hauptsächlich ich sie zu dem unglaublich wundervollen, reifen, selbständigen emptahischen, glücklichen und intelligenten Menschen gemacht habe, der sie heute ist. Und dass ich dafür nicht nur meinen Körper, meine Karriere und meine Freizeit geopfert habe. Dass er ohne mich damals nie so erfolgreich gewesen wäre. Was er übrigens auch nicht mehr war, sobald ich ihn verlies.

Ich weiss, dass er das alles nicht sieht, weil er es nicht kann. Weil ihm jegliche Empathie fehlt, jegliche Slebstreflexion. Er ist so stark in Schuldenergie verstrickt, dass er ständig alles auf andere projiziert. Nicht nur auf mich. Das sehe ich.
Ich weiss auch, dass auch ich nicht perfekt bin und noch weiter von meinem Bewusstsein entfernt war, früher in unserer Beziehung.
Und trotzdem tut es so sehr weh.
Ich wünschte so sehr, ich hätte ihn nicht mehr in meinem Leben. Vielleicht ist es doch die beste Entscheidung nach Deutschland zurück zu gehen, mich offiziell scheiden zu lassen, mir Alimente von ihm auszahlen zu lassen, ohne dass er jeden Schritt von mir kontrolliert, sowie jetzt die Zahlungen.

Er kontrolliert mich ständig. Er will kontrollieren, wo und wie ich lebe, wofür ich Geld ausgebe.
Ich muss sagen, letzten Monat wollte ich auch sehen, wofür er Geld mit unserer Tochter ausgibt. Dass aber nur, nachdem ich ihn zwei Monate lang gebeten habe, keine Luxus-Ausgaben zu tätigen, weil ich gerade knapp bei Kasse bin und ich sparsam sein möchte.

Jetzt brauche ich eine Pause. Ich muss weinen. Ich fühle mich so hilflos.

Also zuerst habe ich gemerkt, wie mein K¨roper Angst hatte, in dieses starke Gefühl von Hilflosigkeit rein zu gehen, mich dem Gefühl, dem Schmerz hinzugeben. Ich weiss aber auch, dass der Weg aus dem Schmerz raus nur durch den Schmerz hindurch führt. Mein Körper schrie: Zigarette! Flucht! Betäubung! Aber ich beschloss mich dem gefühl hinzugeben und bat meine Geistführer mich wenigstens nicht alleine zu lassen, mich zu begleiten.
Ich legte mich wie immer in solchen Situationen in mein Bett, in Fötusstellung, ein Kissen unter dem Kopf, ein anderes zwischen meine Knie. Mein Bett ist wie ein Tempel für mich. Ich fühle mich dort sicher, umgeben von einem schönen weissen Mosquitonetz.
Anfangs kamen Tränen. Dann fragte ich: Was genau fühle ich denn? Ich meine er ist ja nur der Auslöser, aber warum triggern mich seine Worte jedes Mal so stark? Niemand löst in mir eine so starke Reaktion aus wie er! Ich habe durch die Sache mit James in den letzten Monaten so viel Ablehnung erfahren, mir wurden so miese Worte an den Kopf geworfen. Aber nichts davon hat mich auch nur annähernd so mies fühlen lassen wie Wort von ihm.

Ich fragte mich: Welche Wunde in mir berührt er denn?
Es ist die Ungerechtigkeit. Das Gefühl viel mehr zu geben, als zurück zu bekommen. Und dass nicht gesehen wird, wie viel ich tatsächlich gebe.
Aber warum triggert er das so stark? In welcher Verbindung steht das zu meiner Vergangenheit?
Da kam es mir: Er repräsentiert meine Mutter. Mir ist schon öfter gekommen, dass er meine Mutterthemen in mir triggert. Interessanterweise als Mann. Jedoch hat er zum einen eine starke feminine Energie, meine Mutter hatte eine sehr maskuline Energie, sie treffen sich wohl beide in der Mitte. Ausserdem habe ich kaum Vaterthemen, ausser die Angst davor verlassen zu werden, weil mein Vater starb, als ich 12 Jahre alt war. Ich hatte zu ihm jedoch ein sehr gutes Verhältnis und habe mit ihm viel Heilung erlebt, seit ich mit der geistigen Welt kommuniziere.

Jedenfalls erinnerte ich mich plötzlich daran, dass ich für schulische Leistung geliebt oder gestraft wurde. In meiner ganzen Kindheit hing Liebe von Leistung ab, überwiegend schulische Leistung. Und da war ich nie gut genug. Plötzlich kam die Erinnerung des Gefühls, dass meine Mutter nie gesehen hatte, wie sehr ich mich doch bemühte. Auch wenn es für sie nie gut genug war, fragte ich mich innerlich immer: Aber siehst du denn gar nicht, wie sehr ich mich bemühe? Ich gebe so viel und bekomme so wenig (Liebe) von dir zurück. Und so war es auch, das war schon realistisch, keine Einbildung.
Irgendwann, als die Bemühungen alle vergebens waren, kickte mit der Pubertät die Rebellion ein. Es fühlte sich nur noch ungerecht an, also hörte ich auf mich zu bemühen und fühlte nur noch Ungerechtigkeit und in etwa den selben hass meiner Mutter gegenüber, den ich nun dem Vater meiner Tochter fühlte. Der Hass zu meiner Mutter legte sich irgendwann durch Vernunft und natürlich auch eine gewisse Liebe, die da war zwischen uns. Als ich die Schule abschloss und zu studieren begann verbesserte sich unser Umgang miteinander deutlich.
Dich die innere Wut ihr gegenüber trug ich noch unbemerkt Jahre lang in mir herum. Ich meinte sie aufgelöst zu haben, aber anscheinend habe ich sie lediglich jetzt auf ihn umgelenkt. Selber Prozess: Jahrelang habe ich mich bemüht, seine Grenzüberschreitungen hingenommen, bin da geblieben. Bis letzten Sommer der Punkt mal wieder kam, an dem ich verstand, dass alle Bemühungen umsonst waren und nun die Rebellion rein kickte. Jetzt fühle ich nur noch Ungerechtigkeit. Und jeder noch so kleine Satz, der dieses Gefühl triggert, löst eine gigantische Welle an Schmerz aus.

Es ist so hilfreich das zu erkennen. Denn nun kann ich, wenn er diese Wunde wieder triggert (und das wird passieren, so lange die Wunde noch da ist und er noch als Spiegel fungiert), nach innen gehen und mich um mein inneres Kind, meine Wunde kümmern, statt unbewusst den Schmerz zu fühlen und auf ihn zu projizieren. Ich hätte auf seine Nachricht viel gelassener reagieren können, was mir selbst auch gedient hätte. Denn so lange ich mich so verletzlich zeige, hat er Angriffslächen. Und ich spiegele ihm ja auch seine Wunden, aber das ist nicht meine Verantwortung.

Jedenfalls kam mir dann eine noch sehr wichtige Erkenntnis, fast noch wichtiger für mich:
So lange ich das Gefühl in mir verankert habe, dass ich mehr gebe, als ich bekomme, wird das auch so sein! Und das ist es auch, was ich stets prädige: Ich gebe stets mehr, als ich bekomme. Ich muss lernen zu empfangen. Ich muss das Geben und Nehmen in Einklang bringen. Doch mein Glaubenssatz lautet: Ich gebe mehr als ich empfange! Das ist ungerecht.
Nun, das ist auch ungerecht. Wenn es denn wirklich so ist.

Und plötzlich begann ich nachzudenken. Ist es denn wirklich so? Ich begann darüber nachzudenken, was er mir alles gegeben hat in unserer Beziehung.
Es ist nicht so, als hätte ich das noch nie zuvor gesehen oder gewertschätzt. Doch ich habe mich unbewusst nur darauf – oder zumindest überwiegend darauf konzentriert, was ich alles gegeben habe udn wie er mir immer wieder weh getan hat.
Nun ich habe all das gegeben. Und er hat mir immer wieder weh getan. Das stimmt schon.
Aber er hat mir auch wirklich viel gegeben. Sehr viel gegeben. Und selbst wenn er mir heute nicht mehr viel gibt, dann gibt er mir hin und wieder trotzdem was. Zum Beispiel Flexibilität bei der Betreuung unserer Tochter. Die Benutzung seiner Villa um meine Videos aufzunehmen, wenn sie frei ist. Freundlichkeit – auch wenn nur aufgesetzt. Verständnis und keine allzu starke Verurteilung, als er herausfand, was mit James war. Jetzt wo ich so darüber nachdenke, fallen mir immer mehr Dinge auf, die er mir gegeben hat und immer noch gibt.
Er hat mir viele Reisen finanziert, viele meiner Wünsche erfüllt, mich mit Designerkleidung beschenkt.
Und darauf möchte ich mich von nun an konzentrieren. Denn das wird meinen Glaubenssatz langsam transformieren. Und das dient mir!

Auch meine Mutter hat mir unglaublich viel gegeben und tut es heute noch. Liebe. Auch wenn auf ihre Art.
Geld. Sie hat mir immer finanziell geholfen, sogar als ich mein Business damals aufgebaut habe. Und sie wollte nicht einmal die volle Summe zurück haben.
Sie hat mich finanziell unterstützt, als ich studiert habe, meine Wohnung (gemeinsam mit meiner Oma) bezahlt.

Oh mein, Gott, mir fällt es gerade wie Schuppen von den Augen. Eine völlig neue Perspektive!

Mein innerer Kritiker sprang sofort an uns sagte sowas wie: Du bist so egoistisch! Du hast nur das Schlechte in ihm gesehen, ihn nicht genug wertgeschätzt bla bla bla.
Aber nein, das lasse ich nicht so stehen! Ich habe das Schlechte gesehen, weil es schlechtes gab und das sehr sehr doll weh tat! Zum einen, weil die Wunde jedes Mal aufgemacht wurde und dieser Schmerz real war und zum anderen, weil auch er wirklich aktiv Schmerz zugefügt hat. Ich erlaube mir nicht, mich selbst zu gaslighten.
Aber ich erkenne an, dass ich selbst aus meinem Unbewusstsein heraus mich mehr oder fast ausschliesslich auf das konzentriert habe, was ich gegeben habe und kaum auf das, was ich empfangen habe. Ich hielt mich selbst in einer Opferrolle gefangen.
Und so manifestiere ich meine Realität.
Zumindest bisher.

Danke Papa, dass du mich angeleitet hast mit dem Rauchen aufzuhören. Es hat nicht einmal 3 Stunden gedauert, bis ich den Zusammenhang zu meiner finanziellen Situation erkenne:
Hätte ich jetzt wie gewohnt geraucht, wäre ich diesem Fühlen und somit auch dieser wichtigen Erkenntnis aus dem Weg gegangen.
Und so wäre dieser Glaubenssatz in mir weiterhin am Leben geblieben.
Und wenn ich glaube, dass ich stets mehr gebe als empfange, dann bleibt das meine Realität – auch im Finanziellen.

Und so schlimm war das Fühlen gar nicht. Zumindest ist es immer nicht so schlimm, wenn wir unsere Geistführer bitten, uns dabei zu begleiten und uns zu hakten.

Es beginnt alles einen Sinn zu ergeben.
Jetzt muss ich nur noch diszipliniert dran bleiben.

Nicht mehr rauchen.
Jeden Tag eine Stunde schreiben.
Das ist die Anweisung.